Praxis für Hypnose und Gestalttherapie
Margareta Laqué

Margareta Laqué für Ihren Lösungsweg das Leben zu leben

Durchatmen

2020-04-02


und das Immunsystem stärken

In der heutigen Zeit gibt es wohl niemanden, der nicht unter einer erhöhten Grundanspannung leidet. Im Beruf, zuhause, Sorgen um unsere Nächsten. All dass lässt uns nicht gerade Entspannen. Wir wissen heute, wie sehr Stress unser Immunsystem negativ beeinflußt. 
Wenn der Druck steigt, steigt auch unser Stress. Dauert dieser über längere Zeit an, kann er zu gesundheitlichen Schäden führen. Deshalb ist es um so wichtiger feste Zeiten der Entspannung in den Tagesablauf einzuplanen um unsere Widerstandskräfte zu Stärken und auch der aktuellen Situation mit einem gewissen Maß an Gelassenheit begegnen zu können. 

Eine Methode Stress zuhause abzubauen möchte ich Ihnen heute vorstellen. Beugen Sie größerem Stress vor, nehmen Sie sich ein paar Minuten Auszeit. 
Mein Versprechen an Sie: Keine Abfrage Ihrer persönlichen Daten durch mich, keine Verpflichtung eines Abos. Probieren Sie es doch einmal aus. Ihre Margareta Laqué

10 Minuten

2020-03-29

unsere Gedanken zu beruhigen, wenn Sorgen und Ängste Überhand nehmen wollen.

Kerzen sind nicht nur Zeichen unserer Verbundenheit. Sie helfen uns auch dabei abzuschalten und unsere Gedanken zu beruhigen. Hier mein Vorschlag für Euch:
Was ihr braucht: 1 Kerze und eine Uhr, deren Ticken ihr gut hört.
Dauer ca. 10 Min.

Setz dich bequem und aufrecht hin und blicke im Abstand von ca. 1 Meter in das Licht einer brennenden (sicher aufgestellten) Kerze. Entspanne Dich so gut es Dir möglich ist und atme synchron zum Ticken der Uhr 6 Sekunden ein und 6 Sekunden aus. (Wenn es Dir angenehmer ist, wähle eine kürzere Zeit von 4 oder 5 Sekunden.) Lass Deinen Blick auf dem Kerzenlicht ruhen und achte darauf, Deinen Atem während der 10 Minuten in dem  gewählten Rhythmus zu halten

Tele-Coaching und -Therapie

2020-03-12

versus persönliches Gespräch in der beratenden und psychologischen Praxis und im Coaching.

Dieser Frage muss ich mich, gerade in einer Zeit, in der die Corona-Pandemie sich unaufhaltsam ausbreitet stellen. 

Es ist mir ein großes Anliegen mit meinen Patientinnen*en und Clientinnen*en in direktem, persönlichem Kontakt zu sein und zu arbeiten. Auch belegt meine Erfahrung die gute Wirksamkeit psychologischer Beratungen und psychotherapeutischer Inventionen im persönlichen Gespräch. Selbstverständlich lassen sich unter Einhaltung der RKI-Richtlinien zur Praxishygiene und durch eine gute Abstimmung mit dem Clientinnen*en Infektion zu einem Großteil vermeiden und wie gewohnt Therapien und Coachings durchführen. Doch gleichzeitig kann ich es sehr gut verstehen, wenn Menschen für einen bestimmten Zeitraum Ihr Zuhause nicht verlassen möchten.

Und so rücken Tele-Coaching und -Therapie in ein neues Licht, so dass ich mich aktuell dazu entschlossen habe meinen Patientinnen*en und Clientinnen*en die Option anzubieten Therapie und Coaching über Videokonferenz zu ermöglichen. 
Sprechen Sie mich bei Bedarf und zum Ablauf gerne unter meiner 
Telefonnummer 06894 9667420 oder auch per E-Mail: info@margareta-laque.com an.

Ihre
Margareta Laqué

Reset- und Oasen- Tage

2020-03-12



und wie sie sich unterscheiden.
"Ein Reset ist ein Vorgang, durch den ein elektronisches System in einen definierten Anfangszustand gebracht wird. Dies kann erforderlich sein, wenn das System nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert und auf die üblichen Eingaben nicht reagiert". So beschreibt *Wikipedia den Begriff. 
Lassen Sie uns das gesagte doch einmal in einen persönlichen Kontext setzen:

Jede einzelne Person ist ein Teil (nicht nur) eines sehr differenzierten "Systems" (Familie, Arbeitskollegen, Freunde, im Verein, in der Nachbarschaft um nur einige zu nennen). Aufgrund unseres Alters haben wir verschiedene Aufgaben erfüllt, Situationen erlebt, Krisen überstanden. Sie alle nehmen Einfluss auf unsere Wahrnehmung und unser Empfinden. Wir alle wissen, wenn es einmal ziemlich heftig kommt, dann kann es durchaus auch sein, dass wir nicht mehr "ordnungsgemäß" im Sinne von unserer eigenen Ordnung - nicht der, der wir uns vielleicht Tag für Tag verschreiben - funktionieren und auf die üblichen "Eingaben" wie z.B. Versuche uns auf andere Gedanken zu bringen nicht reagieren.

Wer kennt Sie nicht? Die Zeiten, an denen man einen lieben Menschen ganz besonders vermisst, wenn trübe Erinnerungen auftauchen, die so gar nicht mehr gehen wollen oder Tage, die von negativen Gedanken beherrscht werden, man nicht so recht weiß was einem fehlt und es nicht mehr voran geht. Genau dann, ist es sinnvoll uns wieder in den "definierten Anfangszustand", in unsere innere Mitte zu bringen.

Ein Reset-Tag kann uns sehr gut wieder in die Ausgeglichenheit zurück bringen. Gerade kürzlich habe ich wieder einmal erlebt, wie wohltuend so ein Tag sein kann. Am Liebsten resette ich mich bei einem Spaziergang am Strand. Der ist dann immer sehr lange und ausgedehnt. Ich laufe und laufe bis der Kopf leer gepustet ist. Dann spüre ich den salzigen Geschmack auf den Lippen, die sprühende Gischt im Gesicht, die Wärme eines Sonnenstrahls, die sich mit der Kühle des Frühlingswindes abwechselt. Höre das Rauschen der Wellen, den Reiter im Wasser, sehe die bunten Kitesurfer am Himmel, die rasch ziehenden Wolken. Und dann, ohne viel Zutun, kommen Neue Ideen. Pläne werden möglich. Die Freude am Tun stellt sich ein. Zufrieden und voller Zuversicht profitiere ich lange von so einem Tag. Lebt er doch sehr intensiv in meiner Erinnerung weiter, so dass ich ihn mir immer wieder vor mein inneres Auge holen kann.

Einen ganz anderen Nutzen bringen uns Oasen-Tage. Lesen Sie mehr darüber in meinem nächsten Post.

Ihre Margareta Laqué

SEI DOCH EINFACH DU SELBST

2020-02-21


Ein gut gemeinter Rat, der es uns in schwierigen Situationen einfacher machen, uns ermutigen soll. 
Wer oder was ist das eigentlich, Ich-Selbst?

Unsere körperliche Gestalt, unsere Bedürfnisse, Wahrnehmung, unser Temperament, Gedächtnis, Überliefertes, unsere persönliche und familiäre Geschichte, unser Erleben, Handeln unsere Schwächen, Bedürfnisse und unsere Zukunftsvorstellungen. All dies umschließt unser Selbst. Es ist uns angeboren, entwickelt sich stetig weiter und berührt uns ganz tief im Inneren.
Ganz schön viel und gar nicht so einfach, Ich-Selbst zu sein. Ich-Selbst sein setzt voraus, dass ich mir meiner Fähigkeiten, meiner Eigenschaften bewusst bin und aus diesem Bewusstsein heraus fürsorglich für mich handele, was immer auch mit Wahrnehmen, Ordnen und Integrieren zu tun hat.
Ein lange Weg und ganz schön anstrengend finden Sie? Stimmt.

Wollen wir eine Abkürzung nehmen?

Wann haben Sie sich das letzte mal voll in Ihrer Kraft gefühlt, so dass Sie Zeit und Raum völlig vergessen haben. Einfach wundervoll, zum Bäume ausreißen?
Lassen Sie diese Situation doch einmal vor Ihrem inneren Auge Revue passieren: Sie sind ganz in ihrem Element, müssen sich nicht verstellen oder anstrengen jemandem zu gefallen. Es spielt keine Rolle was andere denken, nichts kann ihnen passieren, sie sind sich vollkommen sicher, das kann nur gut werden. Genau dann sind Sie Sie selbst - einfach nur glücklich.

Leider ist das nicht immer so. Wie oft haben wir in Situationen den Eindruck, dass wir in einer Sackgasse zu stecken. Lassen Sie mich ein Beispiel nennen:
(Der besseren Lesbarkeit halber bleibe ich bei der weibliche Form der Anrede)

Ihre beste Freundin lädt Sie voller Begeisterung zu einem Wellness-Wochenende ein. Eigentlich gar nicht ihr Ding. 3 Tage wandern im Gebirge käme Ihnen da schon eher entgegen. Doch weil Ihre Freundin sich so sehr darauf freut ein paar Tage ganz alleine mit Ihnen zu verbringen, weil Sie förmlich sprüht vor Begeisterung, die einzige ist, mit der Sie so richtig gut durch dick und dünn gehen können und auch ein bisschen weil Sie sie nicht verlieren möchten, stimmen Sie ihr freudig zu und bieten im gleichen Atemzug an, sich um Anfahrt und Hotelbuchung zu kümmern. "Toll" sagt sie und strahlt Sie überglücklich mit den Worten "Oh, wie schön, dass es Dich gibt. Du kriegst einmal den schönsten Platz im Himmel". Sie freuen Sich über Ihren Platz, 
haken Ihre Freundin unter und gehen zur Feier des Tages noch auf einen gemeinsamen Kaffee. Auf dem Weg dorthin kommen Sie an einem Schaufenster, indem ein traumhaft schöner Saunamantel ausgestellt ist vorbei und packen die Gelegenheit gleich beim Schopfe.
Am Abend als Sie Ihre Errungenschaft auspacken plagt sie das schlechte Gewissen - Hotel, Wellness-Anwendungen und die zwei 3-Gänge-Menüs... musste es dann auch noch dieser teure Saunamantel sein? Der Alte hätte es auch noch getan. Und was mache ich da eigentlich - Mindestens 2 Tage muss ich arbeiten um das Loch im Geldbeutel zu stopfen für dieses Wochenende das mir eigentlich gar nicht zusagt....Lange liegen Sie wach und ärgern sich über sich selbst. Was nutzt mir der schönste Platz im Himmel, wenn es mir in den Bergen besser gefällt? Am nächsten Morgen wachen sie schlecht gelaunt auf und wissen gar nicht so recht warum. Es ist doch alles super. 3 Tage ausspannen, wer kann das noch - eigentlich gar kein Grund zu klagen.
Ein Musterbeispiel für Menschen, die auf beeindruckende Weise die Erwartungen anderer erfüllen können und denen es gleichzeitig schwer fällt eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und für sie einzustehen. Aus Angst, Scham oder einfach nur weil die Freundin in ihrer guten Laune so ansteckend war.

Ganz schön weit entfernt von der Situation, in der Sie Bäume ausreißen könnten. Nicht wahr? 
Auch wenn es kein Zurück mehr zu geben scheint - Machen Sie sich bewusst - nichts ist in Stein gemeißelt. Ein offenes Gespräch, indem Sie Ihrer Freundin erklären dass Sie sich etwas zu sehr mitreißen ließen und sich nun, nachdem Sie eine Nacht darüber geschlafen haben gar nicht mehr so wohl mit dem Wellness-Urlaub lässt sie sicherlich eine Alternative finden, mit der sie beide sich wohl fühlen.

Vorbeugend für solche "Zwickmühlen" können Achtsamkeit und Meditation bewährte Methoden sein, sich Klarheit über das eigene Selbst zu verschaffen. Probieren Sie es doch einmal aus. Es braucht nicht viel. Wichtig ist, dass Sie Ihre Achtsamkeits- oder Meditationspraxis an einem Ort ausüben, an dem Sie sich wohl fühlen. Das kann ein schön eingerichteter Raum mit Kerzenlicht und Duftlampe sein oder ein Platz draußen in der freien Natur. Wichtig ist, dass Sie ungestört sind. Machen Sie es sich so bequem wie möglich, schließen Sie die Augen und atmen Sie ein-, zweimal bewusst ein und aus. Danach lassen Sie Ihren Atem fließen, beobachten wie er kommt und geht, wie Sie ihn z. B. an der Nase spüren, er den Bauch oder den Brustraum hebt und senkt.
Mit ihrem Atem schicken Sie ungünstige Gedanken auf die Reise und konzentrieren sich auf die Stimmung, die Atmosphäre, die gerade jetzt, in diesem Moment auftaucht.
  • Vielleicht spüren Sie einmal nur Ihren Körper: 
    Wie er sich anfühlt? ...den Kopf, Hals, Nacken, Rumpf, Arme und Beine, die Organe, Blutgefäße, Zellen....Wie fühlt es sich an - einfach nur zu sein? Ich selbst zu sein...

  • Vielleicht tauchen auch wieder Gedanken auf:
    Ist der Gedanke bekannt oder neu? Wiederholt er sich? Wie fühle ich mich, wenn dieser Gedanke kommt? Kann ich ihn loslassen und mich dem nächsten Gedanken widmen... einer Idee...?

  • Vielleicht entsteht vor ihrem inneren Auge sogar ein Bild:
    Was zeigt sich? Was taucht auf? Was tritt in den Hintergrund?
    ...und vielleicht werden Sie selbst zu einem Teil dieses Bildes, spüren sich in dieser Szene...Welche Beobachtung machen Sie?

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