Praxis für Hypnose und Gestalttherapie
Margareta Laqué

Margareta Laqué für Ihren Lösungsweg das Leben zu leben

Ich bin doch nicht verrückt!?

2020-02-17




Als medizinische Fachangestellte hörte ich diesen Satz häufig, wenn Patientinnen oder Patienten das Sprechzimmer verlassen hatten und keine organische Erklärung für ihr Beschwerden gefunden werden konnte.
Was heißt eigentlich verrückt. Synonyme gibt es viele: wunderlich, eigen, exzentrisch, skurril, bizarr, verdreht, irre, wahnsinnig. Eine Definition im Wörterbuch lautet „Krankhaft, wirr im Denken und Handeln.“
Bleibt die Frage wie wir selbst das Wort verrückt definieren. Ich persönliche definiere verrückt etwas anders:
Irgendetwas ist an eine andere Stelle gerückt, nicht mehr da, wo es bisher war. Das kann eine Veränderung in unserer Umwelt, im Berufsleben, im Freundeskreis, in der Partnerschaft sein. Vielleicht bin ich zu sehr von anderen oder anderem bestimmt, was sich mit meinen Wertevorstellungen nicht vereinen lässt. Aus Angst, vor Scham oder weil es zu sehr schmerzt verdrängen wir diese Empfindungen, um halbwegs „normal“ den Alltag meistern zu können. Je schmerzlicher die Erfahrung, desto tiefer rutscht sie ins Unterbewusstsein.
Ist es da nicht sehr verständlich, dass wir uns dann im Denken, Handeln, unserem körperlichen und emotionalen Erleben verunsichert sind, uns die Worte fehlen für das, was sich da zeigt. Oftmals übernimmt unser Körper die Funktion dieses veränderte Erleben in Worte zu fassen. Wir bekommen vielleicht einen „Hexenschuss“, Magenbeschwerden, es ist uns ständig übel, wir leiden an Kopfschmerzen oder finden nicht in den Schlaf. Wir alle kenne z. B.  Worte wie: Ich zermartere mir gerade den Kopf darüber,  wie ich mich beruflich verändern kann. Diese Nachricht ist mir total auf den Magen geschlagen. Die Erkrankung meiner Partnerin belastet mich total. Diese Geschichte raubt mir den Schlaf. 
All diese Aussagen sind erste Anzeichen für Situationen, die uns sehr belasten. Nehmen wir sie nicht ernst und sie halten über längere Zeit an, dann können sich o.g. Beschwerden einstellen. Spätestens dann ist es an der Zeit, dass wir gut für uns sorgen.  In meinem nächsten Post erfahren Sie mehr darüber, was Sie selbst für sich tun können.
Seien Sie herzlichst gegrüßt,
Ihre Margareta Laqué  

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